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Bienen ohne Gemeindegrenzen

Autor: Bernhard Zauner.

Imker Feldkirchen Goldwörth

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des OÖ Landes-Bienenzüchtervereins Ortsgruppe Feldkirchen/Donau fand am 1.April im GH Wirt in Pesenbach statt. Obmann Heinz Wahlmüller konnte neben einigen Vertretern der Nachbar Imker Vereine (Herzogsdorf, St. Gotthard, Ottensheim, St. Martin) auch die Bürgermeister von Feldkirchen Mag. David Allerstorfer und Goldwörth ÖkR Johann Müllner begrüßen.
Nachdem das Natur-Bewusstsein, Nachhaltigkeit, Biodiversität und auch Regionalität, verstärkt auch durch die Corona Zeit, wieder mehr an Bedeutung gewinnen konnte, ist auch der Zuspruch zur Imkerei und Bienenhaltung gewachsen.

Der Imkerverein ist einer der ganz wenigen Vereine, der auch in Pandemie Zeiten Zuwachs generieren konnte, und auch immer mehr Frauen interessieren sich für dieses  interessante und wichtige Hobby. Nachdem sowohl einige Imker aus Feldkirchen ihre Bienenstöcke auf Goldwörther Gemeinde Gebiet stehen haben, als auch die Imker/Innen in Feldkirchen und Goldwörth  immer mehr werden (z.B. Neu-Imker Robert Gumpenberger, Peter-Paul Leibetseder u.e.m.), wurde bei der Jahreshauptversammlung einstimmig die Umbenennung des Vereins in Imker Feldkirchen - Goldwörth beschlossen.
Nach dem Motto "Bienen kennen keine Gemeindegrenzen" wird hier die Zusammenarbeit intensiviert. So soll auch zukünftig noch ein stärkerer Austausch und Dialog, sowohl über die Gemeindegrenzen hinweg, als auch der verschiedenen Interessenvertretungen wie z.B. Landwirtschaft, Bauernschaft, Jägerschaft und Imker erreicht werden.
Mit dem beginnenden Frühjahr und der nun explodierenden Natur, noch ein paar kleine Anregungen an uns alle: Sorgen wir dafür, dass unsere Bienen, Wildbienen und Insekten noch ausreichend Lebensraum vorfinden. Sei es durch Pflanzung kleiner Blühecken/Streifen oder etwas zuwarten mit dem Start des Rasenmähers. An die Landwirtschaft die Bitte, die "Spritzung" der Bewirtschaftungsflächen, auf das notwendige Minimum und nur mit zugelassen Mitteln, zu reduzieren und wenn möglich dies am späteren Abend (fast kein Bienenflug) oder am frühen Morgen durchzuführen und in der Nähe von Bienenständen vielleicht auch im Vorfeld das Gespräch  mit den Imker/Innen zu suchen.
Somit freuen wir uns gemeinsam auf ein erfolgreiches,  und hoffentlich von Wetterkapriolen verschontes Jahr, im Sinne der Natur, Landwirtschaft & Imkerei.

Für Interessierte und Neueinsteiger in  die Imkerei oder auch wenn sich mal ein Bienenschwarm in ihren Garten verirren sollte, stehen der Obmann Heinz Wahlmüller und Obmann-Stv. Bernhard Zauner gerne zur Verfügung.
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Bericht/Foto: Bernhard Zauner