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Geschichte

Die Ursprünge der Wasserkraftnutzung in der Niedermühle liegen weit zurück, ein genauer Zeitpunkt ist uns nicht bekannt.
Der große Unterzug einer Dübelbaum-Decke im Gebäude ist 1746 datiert.

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Elektrizität für den Eigengebrauch wird seit 1920 erzeugt, das Oberschlächtige Mühlrad trieb neben der Getreidemühle einen 220 V Gleichstromdynamo.
1960 installiert Benedikt Nussbaumer anstelle des Mühlrades eine Porsche Durchströmturbine und erzeugt mit einem selbsteregenden Drehstromgenerator Wechselstrom im Inselbetrieb mit einer Engpassleistung von 5,6 kW.
1982 übernimmt Benedikt Nussbaumer jun. das Anwesen von seinen Eltern, das Wasserrecht der Niedermühle wird am 13.08.1975 bis zum 01.09.2065 verlängert. Auf dieser Grundlage wird die Anlage 2002 überholt und speist die Energie seit 2002 in das Netz der Energie AG.

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Das große Hochwasser vom 12. August 2002 richtet auch Schäden an der Wasserkraftanlage an, am 01.01.2003 wird wieder in das Netz geliefert.
2004 fordert die Bezirksverwaltung im Rahmen Umsetzung der EU- Wasserrahmenrichtlinie Benedikt Nussbaumer zur Errichtung einer Fisch- und Organismenaufstiegshilfe auf, dies gibt den Anstoß eine Revitalisierung der gesamten Wasserkraftanlage zu erwägen.
Ein Projekt, vom Technischen Büro Christof Wagner erstellt, führt 2009 zur Genehmigung der Neuerichtung der Anlage direkt neben dem bestehenden Steinrückenwehr im Pesenbach.
Von 2009-2012 wird das neue Kraftwerk mit viel Eigenleistung errichtet, ab Oktober 2012 ist die Anlage wieder am Netz.
Bilder der alten Wasserkraftanlage

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